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Eine Vorstellung: trnd ist eine Plattform fürs Produkte-Testen. Als Tester oder als Unternehmen. Das Ganze ist ein sehr interessantes "social irgendwas" Konzept, vor Allem für Unternehmen, die ganz normale Produkte vertreiben.

trnd ist eine Plattform auf der man sich als Produkt-Tester anmelden kann oder seine Produkte von einer Schar an Nutzern testen lassen und deren Feedback aufnehmen kann.

trnd Logo

Wie funktioniert trnd?
Das Prinzip bei trnd wird gut durch ein paar Illustrationen auf der trnd-Seite, erklärt:

trnd Logo

Quelle: trnd.com
Kurz gesagt: Es gibt eine Community zu einem bestimmten zu testenden Produkt. Diese Community wird moderiert und immer wieder gefüttert durch Veröffentlichung des Feedbacks aller, durch das öffentliche Beantworten von Fragen, durch Bilderwettbewerbe mit dem Produkt und und und Hier kann man sich so einen “Projektblog” mal beispiehaft ansehen.

Warum ist gerade diese Seite so interessant?
Weil sie einfach ein gutes Beispiel, dafür ist, wie Word-of-Mouth im Internet funktionieren kann, ohne dass man dabei komplett die Kontrolle aus der Hand gibt.

Oft wirken für Werbezwecke entstandene Web-Communities auf mich irgendwie unkontrollierbar. Ich will jetzt nicht sagen, dass es sich bei den trnd-Nutzern um ferngesteuerte Produktliebhaber-Zombies handelt, aber beide Seiten – Unternehmen und Kunden – haben bei trnd die Möglichkeit auf den Verlauf des Produkt-Testens Einfluss zu nehmen als wären sie auf Augenhöhe – Sie ziehen also viel mehr an einem Strang, bzw. arbeiten sozusagen daran ein gutes Produkt zu entwickeln, statt einfach nur ein Bild einzureichen oder ähnliches.

Die “Parteien” sind viel involvierter in ihr “gemeinsames Projekt”. Es ist mehr ein Gespräch, als “Hier ist unsere Plattform, tobt euch aus”.

Prädikat: wertvoll :)

Zu trnd bzw. den Menschen dahinter: Das Ganze stammt mit aus der Feder von Herrn Oetting (mittlerweile bestimmt Doktor), der auf immer wieder interessante Weise näher bringt, was man unter “Word-of-Mouth” verstehen kann und wie grade das Internet sehr geeignet ist, für eben dies Art die Marketing-Trommel zu betrommeln oder heißt es rühren? – keine Ahnung…

Vor Kurzem las ich zwar, dass man sich bei der Produkt-Entwicklung nicht ausschließlich auf Kunden-Feedback bzw. Vorschläge verlassen sollte, sondern eigene Visionen haben und ausarbeiten sollte. Aber ein Blick vorab, wie ein neues Produkt ankommen würde, muss selbstredend immer gewagt werden – allein um einem finanziellen Fiasko zu entgehen.

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